Lowe

Allgemeine Geschäftsbedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN – SALES

In diesen Bedingungen bezieht sich “das Unternehmen” auf LOWE REFRIGERATION Ltd sowie deren Handelsnamen oder Tochterunternehmen. “Der Kunde” bezieht sich auf die Person oder das Unternehmen, welche die Waren und/oder Dienstleistungen von dem Unternehmen erwirbt “Waren und Dienstleistungen” auf die Geräte, Fertigprodukte, Ausführungen, Artikel, Materialien, Systeme, Software, Installation–, Reparatur– oder Wartungsarbeiten, die von dem Unternehmen angeboten werden.

Sofern nicht etwas anderes von dem Unternehmen schriftlich vereinbart wurde, gelten diese Bedingungen vorrangig vor allen anderen abweichenden Bedingungen, die durch einen Kunden auferlegt werden sollen, und keine Ergänzungen zu oder Abweichungen von diesen Bedingungen sind für das Unternehmen bindend.

Soweit möglich wird das Unternehmen die Waren liefern und montieren, die in dem akzeptierten Auftrag angegeben sind. Das Unternehmen behält sich jedoch das Recht vor, die gelieferten Waren durch Waren eines anderen Herstellers zu ersetzen, wobei diese alternativen Waren jedoch dieselben Spezifikationen, Eignung und Qualität besitzen müssen.

Ein rechtsverbindlicher Vertrag kommt erst dann zustande, wenn das Unternehmen einen Auftrag vom Kunden angenommen hat. Alle Richtpreise oder Angebote unterliegen staatlichen Abgaben, Gebühren oder der Mehrwertsteuer, sofern nicht etwas anderes schriftlich angegeben ist.

Alle seitens des Unternehmens abgegebenen Angebote oder Richtpreise unterliegen immer dem uneingeschränktem Recht des Unternehmens, den Preis aufgrund von jedoch nicht beschränkt auf Währungsschwankungen, Herstellerpreisänderungen, Transport– und Benzinkosten, nicht vorhersehbaren Besteuerungen oder der Änderung staatlicher Abgaben, Personal– oder Versandkosten oder irgendwelchen anderen Fehlern des Unternehmens zu ändern.

Die Zahlung seitens des Kunden an das Unternehmen erfolgt vollständig bei Erhalt des Auftrags über die von dem Unternehmen gelieferten Waren und Dienstleistungen, sofern der Kunde nicht über eine genehmigte Kreditvereinbarung mit dem Unternehmen verfügt. Im Falle einer solchen Kreditvereinbarung hat der Kunde einen vereinbarten Prozentsatz des Gesamtwerts bei Erhalt des Auftrags an das Unternehmen zu zahlen. Der offenstehende Restbetrag ist innerhalb von 28 Tagen nach der Lieferbestätigung oder endgültigen Rechnung des Unternehmens zu entrichten. Sollte innerhalb von 28 Tagen keine Zahlung erfolgt sein, werden pro Monat Zinsen in einer Höhe von 5 % des ausstehenden Betrags berechnet, bis der Betrag vollständig bezahlt wurde. Alle Zahlungen an das Unternehmen erfolgen an die auf der Rechnung aufgeführte Adresse.

Das Unternehmen und der Kunde vereinbaren hiermit Folgendes, solange die in diesem oder einem anderen, zwischen beiden abgeschlossenen Kaufvertrag enthaltenen Waren nicht vollständig an das Unternehmen bezahlt wurden:

(a)     Die in dem Vertrag enthaltenen Waren bleiben Eigentum des Unternehmens;

(b) Das Unternehmen kann diese Waren jederzeit vom Kunden wiedererlangen, falls sich diese in dessen Besitz befinden und der seitens des Kunden laut dem allgemeinen Kontoauszug zwischen den beiden Parteien geschuldete Betrag das Kreditlimit des Kunden überschreitet. In diesem Fall können das Unternehmen, dessen Gehilfen oder Vertreter zum Zwecke einer solchen Rückerlangung das Land oder Gebäude betreten, in denen sich diese Waren befinden;

(c) Falls der Kunde solche Waren in andere Produkte einfügt oder solche Waren als Materialien für andere Produkte verwendet, geht das Eigentum an diesen anderen Produkten bei der Einfügung ipso facto auf das Unternehmen über und der Kunde bewahrt diese als Bürge des Unternehmens auf angemessene Weise ohne Kosten für das Unternehmen auf;

(d) Der Kunde ist dazu berechtigt, die Waren oder solche anderen Produkte im Rahmen seiner gewerblichen Tätigkeit auf Rechnung des Unternehmens zu veräußern und das Eigentumsrecht an den Waren oder Erzeugnissen an diesen Kunden zu übertragen, wobei dieser als redlicher Erwerber in gutem Glauben ohne angemessene Kenntnisse der Rechte des Unternehmens handelt. In Falle einer derartigen Veräußerung hat der Kunde eine treuhänderische Pflicht gegenüber dem Unternehmen, Rechenschaft über den Erlös abzulegen, kann jedoch von diesem Erlös den Betrag zurückbehalten, der über den gemäß diesem oder einem anderen, zwischen ihnen geschlossenen Kaufvertrag ausstehenden Betrag hinausgeht. Das Unternehmen besitzt darüber hinaus das Recht, die Anschaffung des Kunden in dem Umfang zurückzuerlangen, in dem sie noch nicht bezahlt wurde. Falls das Unternehmen von diesem Recht Gebraucht macht, wird dieses dem Kunden gegenüber Rechenschaft über den oben erwähnten Zugang abzüglich aller Kosten ablegen, die dem Unternehmen in Verbindung mit der Rückerlangung entstanden sind.

(e) Falls das Unternehmen keine zufriedenstellende Zahlung der gelieferten Waren erhält und eine Rückerlangung dieser Waren durchgeführt hat, ist der Kunde zur vollständigen Rückerstattung sämtlicher Rückerlangungskosten des Unternehmens verantwortlich.

8. Das Risiko geht nicht zum Zeitpunkt der Übertragung des Eigentumsrechts an den Waren über, sondern zum Zeitpunkt der Lieferung. Der Kunde sollte daher eine entsprechende Versicherung und / oder Sicherheit abschließen.

9. Bei der Lieferung von Waren oder der Bereitstellung von Dienstleistungen seitens des Unternehmens an den Kunden hat der Kunde alle Warenmengen und die Qualität der bereitgestellten Dienstleistungen bei Empfang gegenüber den Lieferscheinen oder Dienstleistungs–Übergabeprotokollen zu prüfen. Alle Unterlieferungen oder Dienstleistungsmängel müssen umgehend dem Unternehmen gemeldet werden. Falls der Kunde das Unternehmen nicht benachrichtigt, wird davon ausgegangen, dass alle Waren und Dienstleistungen wie angegeben und perfekt funktionstüchtig angeliefert wurden.

10. Sollten Mängel hinsichtlich der seitens des Unternehmens bereitgestellten Waren und Dienstleistungen festgestellt werden, ist dessen Haftung auf den Wert der gelieferten Waren und Dienstleistungen beschränkt. Bei allen Herstellungsfehlern beschränkt sich die Haftung des Unternehmens auf die Kosten für die Beseitigung der Herstellungsfehler. Das Unternehmen haftet nicht für irgendwelche anderen Kosten, die aufgrund mangelhafter Waren oder Dienstleistungen entstehen. Das Unternehmen übernimmt keine Gewährleistung für an den Kunden gelieferte Waren oder Dienstleitungen, sofern diese nicht ausdrücklich schriftlich von dem Unternehmen angegeben wurden. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen unter keinen Umständen die Gewährleistung für gelieferte Waren, die als Verbrauchsmaterialien eingestuft werden können bzw. für Materialien, die eventuell eine abgedruckte Lebensdauer besitzen. Immer vorausgesetzt, dass das Unternehmen für den Tod oder die Verletzung von Personen aufgrund von Fahrlässigkeit des Unternehmens oder seiner Mitarbeiter gemäß dem Gesetz über missbräuchliche Vertragsklauseln von 1977 verantwortlich ist, gilt Folgendes 

11. Das Unternehmen haftet nicht für etwaige Folgeschäden, die aus der Lieferung mangelhafter Waren, Herstellungsfehlern, Lieferverzögerungen oder anderen Ursachen entstehen, immer vorausgesetzt, dass sich die Haftung des Unternehmens auf den Tod oder die Verletzung von Personen beschränkt, die aufgrund der Fahrlässigkeit des Unternehmens oder seiner Mitarbeiter entstehen.

12. Sollten die seitens des Unternehmens gelieferten Waren oder Dienstleistungen auf irgendeine Weise unzulänglich sein, hat der Kunde das Unternehmen per Telefon, Fax oder E–Mail innerhalb von 24 Stunden zu verständigen. Darüber hinaus muss der Kunde innerhalb von sieben Tagen nach dem Erhalt der Waren oder Dienstleistungen eine schriftliche Nachverfolgung durchführen.

13. Alle Abbildungen, Zeichnungen, Kataloge und Beschreibungen besitzen lediglich allgemeinen informativen Charakter und sind nicht Bestandteil der Spezifikationen oder Beschreibung der Waren und/oder Dienstleistungen, außer in dem Umfang, der ausdrücklich schriftlich in diese eingefügt wurde. Alle seitens des Unternehmens gesendeten Abbildungen, Zeichnungen, Kataloge und Beschreibungen bleiben Eigentum des Unternehmens und dürfen ohne die schriftliche Zustimmung des Unternehmens, in der eine solche Weiterleitung ausdrücklich genehmigt wird, nicht an Dritte weitergeleitet werden.

14. Der Kunde und das Unternehmen erklären sich hiermit einverstanden, zu keiner Zeit während oder nach dem Verkauf oder der Bereitstellung der Dienstleistung irgendwelche vertraulichen Daten in Verbindung mit dem Geschäft oder den Angelegenheiten der anderen Vertragspartei an Dritte weiterzuleiten bzw. die Weiterleitung zuzulassen, außer soweit dies gesetzlich zulässig ist oder die andere Partei diesem zustimmt.

15. Im Falle eines Krieges, einer Invasion, feindlichen Handlungen, Feindseligkeiten, Bürgerkriegen, Rebellionen, Revolutionen, Aufständen, militärischen oder widerrechtlichen Machtübernahmen, höherer Gewalt, Überschwemmungen, Aussperrungen, Arbeitsniederlegungen oder anderen Ursachen, die außerhalb der vertretbaren Kontrolle des Unternehmens liegen, wird das Unternehmen von der Haftung gemäß diesen Bedingungen in dem Umfang befreit, in dem die Erfüllung solcher Verpflichtungen als Folge eines der oben aufgeführten Ereignisse verhindert oder vereitelt wird und dem Unternehmen steht es frei, den Termin der Installation, Dienstleistung oder Lieferung zu verschieben bzw. den Auftrag zu stornieren. Falls der Vertrag gemäß dieser Bestimmung storniert wird, steht dem Unternehmen ein Anspruch auf Zahlung aller gemäß dem Vertrag gelieferten Waren und Dienstleistungen sowie auf Zahlung eines Teils des im Vertrag angegebenen Preises zu.

16. Falls eine Bestimmung dieser Unterlage oder ein Teil derselben gemäß irgendeiner gültigen Gesetzesvorschrift, Regel oder einem Gesetz als ungültig anzusehen ist, ist diese so zu behandeln, als wäre sie nicht Bestandteil dieses Verkaufsbedingungen, und ist im Falle von Streitfällen nach den Gesetzen des Staates auszulegen. Um jeden Zweifel auszuschließen behalten die übrigen Bestimmungen dieses Vertrags ihre Rechtsgültigkeit.

17. Das Unternehmen übernimmt keine Verantwortung für etwaige Fehler oder Auslassungen, die unwissentlich in den Unterlagen des Unternehmens vorhanden sind.

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Lowe Refrigeration bezüglich der kurzfristigen Anmietung

1. Absicht und Übereinkommen.

Diese Bedingungen finden zwischen dem Unternehmen (dem Eigentümer) und dem Kunden (dem Anmieter) bezüglich der gemäß dem Vertrag bereitgestellten Dienstleistungen Anwendung. Andere Bedingungen sind nicht maßgeblich.

Der “Eigentümer” ist Lowe Refrigeration Ltd. Dieser Begriff schließt deren Rechtsnachfolger und Bevollmächtigte ein.

Der “Anmieter” ist das Unternehmen oder die Person’s (wie jeweils auf dem Zeitplan des Vertrags angegeben), welche die Ausrüstungen des Eigentümers anmietet. Dieser Begriff schließt die Rechtsnachfolger, Bevollmächtigten oder persönlichen Vertreter ein.

“Ausrüstungen” schließen alle Geräte oder Teile derselben und alle Zubehör– oder Anschluss– oder Ersatzteile oder anderen Dinge ein, die gemäß diesem Vertrag angemietet werden.

“Gesetz” bedeutet alle Parlamentsgesetze/Regierungsverordnungen, Bestimmungen, Durchführungsverordnungen oder ähnliche Instrumente, unabhängig davon, ob diese nationalen oder örtlichen Charakters sind, einschließlich aller Änderungen, Neufassungen oder Ersatz derselben.

Der “Preis” ist der auf der Preisliste angegebene Mietpreis für die Ausrüstungen in der angegebenen Währung, der den Bestimmungen dieser Allgemeinen Mietbedingungen unterliegt.

Die “Vertragslaufzeit” ist der jeweils festgelegte, auf dem Zeitplan dieses Vertrags angegeben Zeitraum.

Die “Mietdauer” bezieht sich auf den Zeitraum der Anmietung vom Anlieferdatum der Ausrüstungen bis zum Enddatum der Anmietung (beide einschließlich), wobei alle Tage abhängig von der Länge der Mietdauer zum vollständigen Tagesmietpreis oder zum anteiligen Wochenpreis berechnet werden, jedoch dem angegebenen Mindestpreis unterliegen. 

2. Annahme.

Alle Änderungen oder vorgeschlagenen Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind als wirkungslos anzusehen, sofern diese nicht schriftlich von einem Direktor des Eigentümers vereinbart und unterzeichnet wurde.

Sofern der Anmieter den Eigentümer nicht innerhalb von zwei Stunden nach der Anlieferung der Ausrüstungen am Standort per Telefon, Fax oder E–Mail informiert, gelten die Ausrüstungen als in gutem, funktionstüchtigem Zustand und zur Zufriedenheit des Anmieters angeliefert.

3. Beginn der Anmietung.

Vorbehaltlich anderer Bestimmungen dieses Vertrags hat der Eigentümer die Ausrüstungen am Liefertag und an dem im Zeitplan des Vertrags zu den von beiden Parteien vereinbarten Kosten anzuliefern.

Die Verantwortung für Verlust oder Beschädigung der Ausrüstungen wird vom Anmieter ab dem Zeitpunkt übernommen, zu dem die Ausrüstungen am Standort angeliefert werden und bis diese wieder seitens des Eigentümers oder auf Anweisung desselben vom Standort abgeholt werden. Diese Haftung ist auch auf den Zeitraum anwendbar, während dem sich die Ausrüstungen vor Beginn des Mietzeitraums bzw. nach Ablauf desselben am Standort befinden und darauf warten, abgeholt zu werden.

4. Pflichten des Eigentümers.

Der Eigentümer hat:

Sicherzustellen, dass bei Beginn der Anmietung alle Gesetze über die Errichtung und Wartung der Ausrüstungen erfüllt wurden;

Die Ausrüstungen gemäß den standardmäßigen präventiven Service– und Wartungsplänen des Eigentümers zu warten, falls dies im Vertragszeitplan erforderlich ist.

Alle Elemente der Ausrüstungen, die während der normalen Verwendung ausfallen, so schnell wie möglich und während der normalen Arbeitszeiten zu einer Zeit zu reparieren oder zu ersetzen, die dem Anmieter gelegen kommt.

Der Eigentümer behält sich das Recht vor, jederzeit während der Vertragslaufzeit oder Mietdauer nach seinem eigenen Ermessen Ausrüstungen durch Ersatzausrüstungen ähnlicher Art, ähnlichen Alters und in einem ähnlichen Zustand zu ersetzen, wobei alle Bedingungen dieses Vertrags gleichermaßen auf die Ersatzausrüstungen anwendbar sind.

5. Pflichten des Anmieters.

Der Anmieter erklärt sich damit einverstanden, die Ausrüstungen ausschließlich zu dem vorgesehenen Zweck zu verwenden.

Der Anmieter erklärt sich damit einverstanden, alle angemessenen Maßnahmen zu ergreifen, um die Umgebungsbedingungen aufrechtzuerhalten, für welche die Ausrüstungen ausgelegt wurden.

Der Anmieter übernimmt die volle Verantwortung für alle Schäden der Ausrüstungen, die aufgrund eines Missbrauchs, einer schlechten Aufstellung oder Fahrlässigkeit entstanden sind.

Der Anmieter hat die Ausrüstungen gemäß den Anweisungen der Mitarbeiter des Eigentümers oder den schriftlichen Anweisungen seitens des Eigentümers zu verwenden.

6. Haftung des Anmieters für Verlust oder Beschädigung.

Der Anmieter übernimmt gegenüber dem Eigentümer die volle Verantwortung und hält den Eigentümer in vollem Umfang hinsichtlich des Verlusts (einschließlich Diebstahl) oder der Beschädigung oder der Zerstörung der Ausrüstungen schadlos, die während der Vertragslaufzeit oder Mietdauer entstanden sind, wie jeweils anwendbar und unabhängig von deren Ursache, und übernimmt gegenüber dem Eigentümer die volle Verantwortung für die sichere Aufbewahrung der Ausrüstungen und deren Rückgabe an den Eigentümer in gleichem Zustand am Ende der Anmietung.

Wenn irgendein Teil der Ausrüstungen verloren geht, gestohlen oder zerstört wird bzw. irreparabel ist, hat der Anmieter dem Eigentümer auf Verlangen den vollständigen Ersatzwert dieser Ausrüstungen sowie eine Summe entsprechend des fälligen und zahlbaren Mietbetrags zu zahlen. Der Eigentümer hat dann Ersatzausrüstungen zu liefern, auf welche diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen anwendbar sind. Dieser Vertrag kann nur aufgrund des vollständigen oder teilweisen Verlusts oder der Beschädigung der Ausrüstungen weder gekündigt noch Pflichten des Anmieters gemäß diesem Vertrag gemindert werden. Der Anmieter übernimmt sämtliche Haftung und Verantwortung und hält den Eigentümer in vollem Umfang schadlos bezüglich aller Ansprüche und Verluste Dritter, die in irgendeiner Weise in Bezug auf die Beschädigung oder den Verlust oder die Zerstörung irgendeines Eigentums entstehen, bzw. bezüglich der Verletzung oder dem Tod von Personen, die auf irgendeine Weise in Verbindung mit den Ausrüstungen oder deren Verwendung verursacht wurden (einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf die Zahlung aller hiermit verbundener Schäden, Kosten und Belastunten), es sei denn, dass die Verletzung oder der Tod direkt auf die Fahrlässigkeit des Eigentümers, dessen Mitarbeiter oder Vertreter zurückzuführen ist.

Der Anmieter ist allein verantwortlich für und hält den Eigentümer schadlos gegenüber sämtlichen Ansprüchen, Forderungen, Haftungen, Verlusten, Schäden und Ausgaben in Bezug auf alle Beschädigungen oder Verluste oder Zerstörung des Eigentums des Anmieters oder Dritter und in Bezug auf die Verletzung oder den Tod des  Anmieters oder seiner Mitarbeiter oder Auftragnehmer oder anderen Personen, die auf irgendeine Weise aufgrund oder in Verbindung mit den Ausrüstungen oder deren Verwendung verursacht werden, es sei denn, dass die Verletzung oder der Tod direkt auf die Fahrlässigkeit des Eigentümers, dessen Mitarbeiter oder Vertreter zurückzuführen ist.

Der Anmieter muss zu Kosten des Anmieters die Ausrüstungen bei einer namhaften Versicherungsgesellschaft im vollen Umfang versichern. Der Anmieter muss darüber hinaus sicherstellen, dass die Versicherungspolice einen Versicherungsschutz bezüglich sämtlicher Haftungen oder Verantwortungen und Schadloshaltungen des Eigentümers gemäß diesem Vertrag bereitstellt, sofern im Vertragszeitplan nicht etwas anderes vereinbart wurde.

Bezüglich der Haftung des Anmieters gegenüber Dritten in Bezug auf die Ausrüstungen oder deren Verwendung.  Falls die Anmietung die Beförderung der Ausrüstungen über den eigenen Transport des Anmieters oder den vom Anmieter organisierten Transport einschließt, muss die Schadensversicherung der Transportgüter den vollständigen Ersatzwert derselben abdecken.

Der Anmieter muss die gemäß diesen Bedingungen abgeschlossene Versicherungspolice oder die Policen dem Eigentümer auf Verlangen zur Prüfung vorlegen (wobei das Interesse des Eigentümers auf dieser Versicherungspolice zu vermerken ist) und die Erlöse aus allen Ansprüchen gemäß Unterpunkt (1) oben treuhänderisch für den Eigentümer verwalten.

7. Eigentümerschaft.

Die Ausrüstungen bleiben jederzeit Eigentum des Eigentümers.

Der Anmieter darf ohne die schriftliche Zustimmung des Eigentümer (die willkürlich vorenthalten werden kann) die Ausrüstungen nicht abtreten, untervermieten, beleihen, belasten, verpfänden, seinen Besitz aufgeben oder anderweitig darüber verfügen.

Eine bewilligte Untervermietung hebt den Vermieter nicht von den Haftungen des Anmieters gemäß diesem Vertrag auf.

8. Zahlung.

Alle Zahlungen  müssen innerhalb von 7 Tage nach der Auftragsbuchung  in bar oder durch die Hinterlegung frei verfügbarer Mittel bei der Bank des Eigentümers zum Lieferdatum oder einem anderen vereinbarten Zahltag und danach gegen die Rechnungen des Eigentümers bezahlt werden, die innerhalb von 7 Tagen nach dem Rechnungsdatum fällig sind.

Unmittelbar nach Beendigung der Anmietung seitens des Eigentümers gemäß Unterpunkt 11 (b) dieser Bedingungen hat der Anmieter dem Eigentümer (zusätzlich zu allen gemäß diesen Bedingungen zu zahlenden Entschädigungen) alle gemäß diesen Bedingungen zu diesem Zeitpunkt fälligen Beträge sowie alle Beträge zu zahlen, zu deren Zahlung an einen Dritten der Eigentümer eventuell aufgrund einer Einziehung und Beseitigung verpflichtet ist.

Der Anmieter hat auf Aufforderung dem Eigentümer alle Reparaturen und Ersatzteile der Ausrüstungen zu zahlen.

9. Stornierungsrichtlinie.

 Der Eigentümer wendet auf alle kurzfristigen Anmietungen die unten aufgeführte strenge Stornierungsrichtlinie an.

1.0 Veranstaltungen mit veröffentlichten Bestellfristen; der Eigentümer kann bei Messen, die extrem schwer zu versorgen sind oder bezüglich der Ausrüstungen eventuell als heikel angesehen werden können, eine Bestellfrist veröffentlichen.

– Falls die Mitteilung einer Auftragsstornierung vor der offiziellen Bestellfrist eingeht, wird eine vollständige Rückerstattung des Gesamtauftragswerts gewährt.

–Falls die Mitteilung einer Auftragsstornierung nach der offiziellen Bestellfrist eingeht, ist der Anmieter vertraglich zur Zahlung des vollständigen Auftragswerts verpflichtet.

2.0      Veranstaltungen ohne veröffentlichte Bestellfristen.

–Falls die Mitteilung einer Auftragsstornierung mindestens 14 Tage vor dem offiziellen Starttermin der Veranstaltung eingeht, wird eine vollständige Rückerstattung des Gesamtauftragswerts gewährt

– Falls die Mitteilung einer Auftragsstornierung weniger als 14 Tage vor dem offiziellen Starttermin der Veranstaltung eingeht, ist der Anmieter vertraglich zur Zahlung des vollständigen Auftragswerts verpflichtet

10. Aufwandsentschädigungen und Haftung.

Unbeschadet der hierin aufgeführten Zahlungsbestimmungen ist der Anmieter dem Eigentümer gegenüber in vollem Umfang für alle Schäden haftbar, die aufgrund eines Vertragsbruchs entstehen. Der Eigentümer haftet gegenüber dem Anmieter nicht für Folgeschäden oder indirekte Schäden oder Verlust (einschließlich des entgangenen Gewinns), die aufgrund oder in Verbindung mit der Bereitstellung irgendwelcher Waren oder Dienstleistungen gemäß diesem Vertrag als Folge eines Unfalls oder irgendeines Schadens entstehen.

11. Beendigung der Anmietung.

Eine kurzfristige Anmietung ist ein einzelner Festpreis, der zwischen dem Eigentümer und dem Anmieter vereinbart wird. Die Laufzeit entspricht der Anmietung der Ausrüstungen für die Dauer der Veranstaltung, für welche die Ausrüstungen bestimmt sind. Die Beendigung der Anmietung wird bei Beendigung der Veranstaltung wirksam. Sollte die Veranstaltung über den ursprünglich vereinbarten Termin hinaus verlängert werden, hat der Anmieter den anteiligen Preis zu zahlen.

Bei Stornierung der Veranstaltung ist die Stornierungsrichtlinie (Punkt 9) maßgeblich. 

12. Kulanz.

Alle Zeiten oder alle Änderungen dieser Vertragsbedingungen, die seitens des Eigentümers gewährt werden, schränken keinesfalls die vollständigen Rechte des Eigentümers gemäß diesem Vertrag ein.

13. Höhere Gewalt.

Der Eigentümer übernimmt keine Haftung für irgendeinen Verzug (oder eventuellen Vertragsbruch) aufgrund einer Verzögerung, die auf irgendeinen Umstand außerhalb seiner vertretbaren Kontrolle zurückzuführen ist.

14. Streitbeilegung.

(a) Die Parteien werden sich beide nach bestem Bemühen dafür einsetzen, alle Streitigkeiten in gutem Glauben zu verhandeln und alle größeren oder materiellen Zwistigkeiten beizulegen, die aus oder in Verbindung mit dem Vertrag, diesen Bedingungen, den Dienstleistungen oder irgendeiner Vertragsverletzung entstehen können. Falls solche Streitigkeiten nicht gütlich durch normale Verhandlungen der entsprechenden Vertreter beigelegt werden können, werden die Streitigkeiten an ranghöhere Vertreter weitergeleitet, die von dem Geschäftsführer des Eigentümers und dem Geschäftsführer des Anmieters ernannt werden und in gutem Glauben zusammenkommen, um zu versuchen, die Streitigkeit beizulegen.

(b) Falls die Streitigkeit oder Meinungsverschiedenheit nicht infolge einer solchen Zusammenkunft beigelegt werden kann, kann jeder der Parteien (bei diesem Treffen oder innerhalb von zehn (10) Tagen nach dessen Beendigung) der anderen Partei schriftlich vorschlagen, strukturierte Verhandlungen mit der Unterstützung eines neutralen Beraters oder Vermittlers (”der Berater”) aufzunehmen, bevor ein Gericht angerufen wird, dessen Kosten laut den Anweisungen des Vermittlers verteilt werden. (c) Falls die Parteien innerhalb von einundzwanzig (21) Tagen nach der Ernennung des Beraters in den strukturierten Verhandlungen zu keiner Einigung kommen, kann jede der Parteien dann alle Streitigkeiten an ein Gericht verweisen.

15. Vertrauliche Daten.

Die Parteien vereinbaren, zu keiner Zeit während oder nach der Laufzeit irgendwelche vertraulichen Daten über das Geschäft oder die Angelegenheiten der anderen Vertragspartei an anderer Personen weiterzuleiten bzw. eine solche Weiterleitung zuzulassen, sofern dies nicht gesetzlich gestattet ist oder die schriftliche Zustimmung der anderen Partei vorliegt.

16. Gerichtsbarkeit. Für diesen Vertrag gelten die Gesetze von England und alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag werden durch englische Gericht entschieden, außer, wenn der Anmieter ausschließlich in Schottland oder Nordirland handelt. Der Eigentümer behält sich das Recht vor, seine Ansprüche unter schottischem oder nordirischem Recht sowie vor den zuständigen Gerichten durchzusetzen.